Der US-amerikanische Fotograf Paul Mpagi Sepuya thematisiert in seinen vielschichtig
komponierten Porträt- und Studiofotografien queeres Begehren. In intimen Begegnungen mit
Freund·innen erkundet er mithilfe von Spiegeln, Stoffen und Requisiten Blickbeziehungen und
die ihnen zugrunde liegenden Machtstrukturen. Seine Fotografien ziehen die Betrachter·innen in
die kraftvolle Bilddynamik von Sehen und Begehren im Blick der Kamera.
Das ausstellungsbegleitende Magazin ist die erste eigenständige Publikation über den Künstler
im deutschsprachigen Raum.
Paul Mpagi Sepuya, geboren 1982 in San Bernardino, Kalifornien, lebt und arbeitet in Los Angeles,
Kalifornien. Doris Gassert ist Medienwissenschaftlerin und Research Curator am Fotomuseum Winterthur. Stefan Gronert ist Kunsthistoriker und Kurator für Fotografie und Medien am Sprengel Museum Hannover. Christopher A. Nixon ist Philosoph, Komparatist und freier Kurator.