Warja Lavater – Passion and Reason
Warja Lavater (1913, Winterthur) bewegt sich mit ihrem Werk zwischen Literatur und Kunst, zwischen Grafik, Malerei und Objektgestaltung. Als «Bildstellerin», wie sie sich selbst manchmal bezeichnete, entwickelte sie eine eigene Bildsprache und wurde mit ihren Folded Storys und Imageries zu einer Pionierin der Book Art.
Ihre Kindheit verbringt sie in Moskau, Athen und Winterthur. 1931 beginnt sie ihre Ausbildung an der Kunstgewerbeschule Zürich und wird 1935 als Grafikerin diplomiert. Gemeinsam mit ihrem Mann Gottfried Honegger führt sie das Atelier Honegger-Lavater und gestaltet 1958 die berühmten zehn Tafeln der «Linie» für die SAFFA in Zürich.
Mit dem Umzug nach New York erkennt Warja Lavater, dass Zeichen eine internationale Sprache sein können, und entwickelt daraus ihre unverwechselbare Bildsprache der Piktogramme. Ende der 1960er-Jahre beginnt ihre Zusammenarbeit mit dem Pariser Verleger Adrien Maeght. Parallel dazu entstehen bedeutende Arbeiten im öffentlichen Raum, darunter die Wandkeramik des Strickhof-Wasserreservoirs in Zürich sowie die Gestaltung der Wasserschlösser Gontenbach und Hardhof.
Die vorliegende Publikation konnte nur realisiert werden dank grosszügiger Beiträge von: Dr. Adolf Streuli Stiftung, Dr. Fred Styger Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Grütli Stiftung Zürich, Stadt Winterthur, Stadt Zürich Kultur, Stiftung STAB, Stiftung WaliDad, UBS Kulturstiftung, Tisca Tischhauser Stiftung Bettina Egger-Honegger, Silver Hesse, Edi Kleiner, Regula Langemann, Angela Thomas Schmid und weitere private Spender:innen